Für Sie persönlich

 

 

Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin?

So ist seit den 1980ern auf vielen Plakaten bei Friedensdemonstrationen zu lesen. Doch was sollst du tun, wenn der Krieg zu dir kommt? In deine Stadt, in deine Wohnung, in deinen Kindergarten?

Stell dir vor, es ist Krieg und du kannst nicht weg!

Männer zwischen 18 und 60 durften die Ukraine nicht mehr verlassen. Und all die, die weggehen konnten, sind sich nicht sicher, wen sie, wenn überhaupt, wiedersehen werden.

Stell dir vor, es ist Krieg und du musst dich entscheiden!

Jeder unsinnige Tod ist einer zu viel. Doch was ist richtig? Alles hinzunehmen? Nur zu drohen? Oder doch...

Stell dir vor, es ist Krieg und du weißt keine Antwort!

Wahrheit im Krieg gibt es nicht. Zu viel war schon vorher passiert und zu wenig erfährt man aus unzensierten Quellen. Was wirklich hilfreich gewesen wäre, Leben zu retten, wird man erst im Nachhinein versuchen zu beurteilen.

 

 

 

Stell dir vor, es ist Krieg und du merkst, dass schon immer irgendwo Krieg war!

Das Sterben hatte noch nie aufgehört. Doch jetzt ist wieder Krieg in Europa. Und auf einmal kennt man Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Auf einmal kennt man Menschen mit Verwandten in der Ukranine.

Stell dir vor, es ist Krieg und du kannst nichts tun, außer zu beten!

Still werden vor Gott.

Meine Angst und meine Sorge Gott hinlegen.

An die Menschen denken, die vom Tod bedroht sind.

Für Menschen beten, die einen Menschen verloren haben.

In der Ukraine, in Russland, in Syrien, in Armenien, in Lybien...

Stell dir vor, es ist Krieg und wir beten ohne Unterlass!

Aktuell (Stand 01.04.2022) täglich um 18:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche!

Ihr Pfarrer Thomas Wolf